Studium
March 31, 2026

RWTH Welcome Week Aachen

Die Zusage für einen Studienplatz an der RWTH Aachen ist der erste große Schritt. Was danach kommt, ist für die meisten internationalen Studierenden eine lange Liste offener Fragen: Wie funktioniert die Einschreibung? Wann muss ich ankommen? Was ist ein BlueCard, und warum brauche ich eine Krankenversicherungsbestätigung, bevor ich überhaupt in Deutschland bin? Und was genau passiert eigentlich in dieser Welcome Week, von der überall die Rede ist?Dieser Artikel beantwortet diese Fragen vollständig. Er erklärt, was die Welcome Week der RWTH Aachen ist, wann sie stattfindet, was sie konkret beinhaltet, wie man sich sinnvoll vorbereitet, und warum eine geklärte Unterkunftssituation eine der wichtigsten Voraussetzungen dafür ist, in dieser ersten Woche wirklich präsent zu sein.

Die Zusage für einen Studienplatz an der RWTH Aachen ist der erste große Schritt. Was danach kommt, ist für die meisten internationalen Studierenden eine lange Liste offener Fragen: Wie funktioniert die Einschreibung? Wann muss ich ankommen? Was ist eine Blue Card, und warum benötige ich eine Krankenversicherungsbestätigung, bevor ich überhaupt in Deutschland bin? Und was genau passiert eigentlich in dieser Welcome Week, von der überall die Rede ist?

Dieser Artikel beantwortet diese Fragen vollständig. Er erklärt, was die Welcome Week der RWTH Aachen ist, wann sie stattfindet, was sie konkret beinhaltet, wie man sich sinnvoll vorbereitet, und warum eine geklärte Unterkunftssituation eine der wichtigsten Voraussetzungen dafür ist, in dieser ersten Woche wirklich präsent zu sein.

Was die Welcome Week ist und für wen sie gedacht ist

Die Welcome Week der RWTH Aachen ist ein kostenloses Einführungsprogramm, das vom International Office der RWTH organisiert wird und sich ausschließlich an neue internationale und Austauschstudierende richtet. Das Programm findet zu jedem Semesterbeginn statt. Für das Sommersemester 2026 läuft die Welcome Week vom 7. bis 10. April 2026.

Die Welcome Week ist kein optionaler Bonus, auf den man verzichten kann, wenn man lieber gleich mit dem Studium anfangen möchte. Sie ist der strukturierte Einstieg in das Studierendenleben an der RWTH und in den Alltag in Aachen, speziell entwickelt für Menschen, die die Stadt bisher nicht kennen, das deutsche Universitätssystem bisher nicht kennen und in einer für sie neuen Sprache oder zumindest in einem neuen administrativen Umfeld ankommen. Wer in Aachen ist, sollte teilnehmen. Das vollständige Programm ist über das Event-Portal der RWTH abrufbar.

Was die Welcome Week konkret beinhaltet

Das Programm der Welcome Week verbindet zwei Ebenen, die gleichermaßen wichtig sind: die praktisch-administrative und die soziale.

Auf der administrativen Ebene werden in der Welcome Week alle Schritte erklärt und begleitet, die internationale Studierende zu Beginn ihres Aufenthalts erledigen müssen. Dazu gehört die Nutzung von RWTHonline, dem zentralen Verwaltungssystem der RWTH für Kursbelegung, Prüfungsanmeldung und Stundenplangestaltung. Erklärt wird außerdem, wie man die RWTH-E-Mail-Adresse einrichtet und welche Accounts für den Studienalltag benötigt werden. Ein konkreter Punkt, der in der Welcome Week gezielt adressiert wird, ist die Frage der Krankenversicherung: Wer noch keine deutsche Krankenversicherungsbestätigung vorgelegt hat, erfährt hier, welche Schritte nötig sind, um die Einschreibung abzuschließen.

Auf der sozialen Ebene ist die Welcome Week der Ort, an dem man in einer Situation auf andere Menschen trifft, die sich in exakt derselben Lage befinden: neu in Aachen, ohne bestehendes Netzwerk, mit offenen Fragen und dem Bedarf, sich zu orientieren. Wer die Welcome Week mit ein oder zwei Kontakten verlässt, die man in den nächsten Wochen wiedersieht, hat den Einstieg in die neue Stadt erheblich vereinfacht. Rückblickend beschreiben viele internationale Studierende die Welcome Week als den entscheidenden sozialen Startpunkt ihrer Zeit in Aachen.

Die First-Steps-Checklist der RWTH: Was vor der Welcome Week erledigt sein sollte

Das International Office der RWTH stellt für neue internationale Studierende eine First-Steps-Checklist bereit, die alle notwendigen administrativen Schritte vor und nach der Ankunft auflistet. Wer diese Liste kennt und systematisch abarbeitet, kommt deutlich entspannter in der Welcome Week an.

Die Checklist umfasst folgende Punkte: Teilnahme an einem RWTH Prep Webinar, das bereits vor der Ankunft in Aachen online besucht werden kann, Abschluss der Einschreibung an der RWTH Aachen mit Einreichung der korrekten Dokumente und Zahlung des Semesterbeitrags, Einrichtung der RWTH-E-Mail-Adresse und aller zugehörigen Accounts, Abholen des BlueCard als Studienausweis, Aktivierung des Semestertickets für den öffentlichen Nahverkehr, Anmeldung im BeBuddy-Programm und schließlich die Teilnahme an der Welcome Week selbst.

Jeder dieser Schritte hat eine bestimmte Reihenfolge und eine Abhängigkeit vom vorigen. Die Einschreibung muss abgeschlossen sein, bevor die Blue Card ausgestellt werden kann. Der BlueCard ist die Grundlage für die Nutzung der Mensa und verschiedener Hochschuleinrichtungen. Das Semesterticket wird erst nach der Einschreibung aktivierbar. Wer das System kennt, stellt sicher, dass bei der Ankunft in Aachen alle Grundlagen bereits gelegt sind.

Krankenversicherung: Was man noch vor der Abreise regeln sollte

Ein Punkt auf der Checkliste, der häufig unterschätzt wird, ist die Krankenversicherung. Für die vollständige Einschreibung an der RWTH ist eine elektronische Krankenversicherungsbestätigung zwingend erforderlich. Die RWTH nutzt dafür ein vollständig digitales System: Man wählt eine deutsche gesetzliche Krankenversicherung, teilt ihr die Einschreibung an der RWTH mit, und die Versicherung schickt die Bestätigung direkt an die Universität. Man muss nichts selbst hochladen und kann den Eingang der Bestätigung in RWTHonline nachverfolgen.

Was viele nicht wissen: Einige deutsche Krankenversicherungen ermöglichen die Anmeldung bereits vom Heimatland aus, also noch vor der Einreise nach Deutschland. Das bedeutet, dass man bei der Ankunft in Aachen bereits versichert ist und diesen Punkt nicht zu den offenen Punkten der ersten Wochen zählen muss. Wer das vor der Abreise klärt, kommt mit einer kürzeren offenen Liste in die Welcome Week.

Alle weiteren Informationen zur Krankenversicherung für Studierende an der RWTH finden sich unter rwth-aachen.de/stud-kv.

Das BeBuddy-Programm: Warum frühe Anmeldung sich lohnt

Parallel zur Welcome Week empfiehlt das International Office der RWTH die Anmeldung im BeBuddy-Programm. Das Programm verbindet neue internationale Studierende mit erfahrenen RWTH-Studierenden, die bereits in Aachen leben und den Einstieg begleiten. Die Anmeldung ist kostenlos und freiwillig, und läuft über www.rwth-aachen.de/bebuddy.

Was ein Buddy in der Praxis bedeutet, hängt von beiden Seiten ab. In den besten Fällen entsteht ein echter Kontakt, der über das erste Semester hinausgeht und praktische Hilfe bei Alltagsfragen bietet: Wo druckt man auf dem Campus? Welcher Supermarkt hat die besten Öffnungszeiten? Wie meldet man sich beim Einwohnermeldeamt an? Diese Fragen klingen banal, sind aber in den ersten Wochen in einer neuen Stadt echte Hürden, die Zeit und Energie kosten, wenn man sie ohne lokale Kenntnis navigieren muss.

Wer sich früh für das BeBuddy-Programm anmeldet, hat eine höhere Chance, einen aktiv eingebundenen Buddy zugeteilt zu bekommen, weil die Kapazitäten begrenzt sind.

Wo man Hilfe bekommt, wenn man nicht weiß, an wen man sich wenden soll

Das International Student Center, kurz ISC, ist die zentrale Anlaufstelle für alle internationalen Studierenden an der RWTH Aachen, die nicht wissen, an welche Stelle sie sich mit ihrem Problem oder ihrer Frage wenden sollen. Das ISC ist erreichbar unter international@rwth-aachen.de und über www.rwth-aachen.de/isc.

Daneben gibt es für spezifischere Anliegen weitere Anlaufstellen: für Studienfragen die jeweiligen Fachstudienberatungen und Fachschaften, für Austauschstudierende den Incoming Student Service, und für Wohnfragen den Housing Advice Service der RWTH. Wer noch vor der Ankunft in Aachen Fragen hat, die über das hinausgehen, was auf der RWTH-Website beantwortet wird, kann das ISC direkt per E-Mail kontaktieren.

Warum die Unterkunftssituation entscheidet, wie viel man aus der Welcome Week herausholt

Es gibt eine Variable, die über den Nutzen der Welcome Week maßgeblich mitentscheidet und die selten explizit benannt wird: die Unterkunftssituation in den ersten Tagen und Wochen in Aachen.

Wer in der Welcome Week ankommt, aber noch keine feste Unterkunft hat, also im Hostel wohnt, bei Bekannten schläft oder täglich neu sucht, bringt einen Teil seiner Kapazität für die Wohnungssuche auf. Das ist Energie, die dann nicht für das Programm, die Menschen und die Orientierung zur Verfügung steht. Wer hingegen direkt bei der Ankunft in ein möbliertes Apartment einzieht, kommt in die Welcome Week ohne diesen Stressfaktor im Hintergrund.

Das klingt nach einem kleinen Unterschied, ist es aber nicht. Die erste Woche in einer neuen Stadt ist die intensivste und prägendste. Wer diese Woche mit Kopffreiheit erlebt, also ohne offene Logistikfragen, ohne Schlafmangel durch unbequeme Übergangslösungen und ohne tägliche Neubewertung der eigenen Wohnsituation, hat eine fundamental andere Erfahrung als jemand, der das erste Semester in einem logistischen Ausnahmezustand beginnt.

Das Wohnprojekt Guter Hirte liegt direkt am Campus West der RWTH Aachen, wenige Minuten von den zentralen Veranstaltungsorten der Welcome Week entfernt. Die Apartments sind vollständig möbliert und sofort bezugsfertig, der Einzug funktioniert vollständig online ohne persönliche Besichtigung, und der Prozess ist auf internationale Mieter ausgerichtet, die ohne Schufa-Auskunft und mit englischsprachiger Kommunikation einziehen wollen. Wer vor der Welcome Week seine Unterkunft klärt, kann sich in dieser wichtigen ersten Woche vollständig auf das konzentrieren, was zählt.

Mehr zu verfügbaren Apartments: https://guterhirte-wohnen.com/apartment